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Älter, aber nicht gesünder

18.03.2017

Wunsch und Wirklichkeit liegen nicht beieinander.

Weltweit und besonders in entwickelten Ländern steigt die Lebenserwartung. Gesund alt zu werden ist der Wunsch vieler. Eine Studie aus China zeigt: Wunsch und Wirklichkeit liegen da nicht beieinander.

Menschen werden, besonders in entwickelten Ländern, immer älter. Eine gute physische und mentale Gesundheit helfen möglichst lange ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Auswertungen einer Langzeitstudie aus China zeigen nun, dass die Sterblichkeit in hohen Altersgruppen im Zehnjahresvergleich sinkt, Leistungen der physischen und mentalen Gesundheit aber abfallen.

Forscher haben dazu 1998 und 2008 jeweils knapp 3 Prozent der im genannten Jahr jeweils 80 bis 89-jährigen, 90 bis 99-jährigen und 100 bis 105-jährigen befragt und untersucht (1). Während die Alltagsaktivitäten (ohne Hilfe anziehen, essen, Toilette benutzen) 2008 im Vergleich zu 1998 in allen drei Altersklassen besser eingeschätzt wurden, sanken die erreichten Werte für kognitive und physische Fähigkeiten ab. Über die Ursachen kann nur spekuliert werden. So könnten die im genannten Zeitraum erfolgten sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen in China einen relevanten Einfluss haben, meint zumindest Kenneth Rockwood von der Dalhousie University in Kanada in einem Kommentar zur Studie. Lokale und kulturelle Einflüsse limitieren also mögliche Übertragungen auf andere Regionen.

Zukunftsforscher erwarten aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung ohnehin ein Anstieg von Menschen mit kognitiven Defiziten. Die Anzahl der Demenzkranken in Deutschland soll bis 2030 von 1,4 Millionen auf 2,2 Millionen steigen. Zwei Studien aus Dänemark und Großbritannien haben aber bereits 2013 gezeigt, dass die tatsächliche Zunahme weit unter der erwarteten Anzahl liegt (2.3). Die Daten zeigen statt eines Anstiegs einen Rückgang zwischen zwei und fünf Prozent von Demenzen und leichten kognitiven Einschränkungen in höherem Lebensalter. Die tatsächliche Anzahl an Menschen mit Demenz lag in Großbritannien 2011 um 25 % unter der Vorhersage. Weil es für die klassische Alzheimer-Demenz keine Prävention gibt, führen Forscher den Rückgang auf weniger Demenzkranke aufgrund von gefäßbedingten Grunderkrankungen wie einen Schlaganfall zurück. Auch Bluthochdruck und Diabetes stellen bedeutsame Risikofaktoren für diese Demenzformen da.

Bis weitere Erkenntnisse vorliegen gilt also weiterhin: Gewicht halten, sportlich aktiv sein (vor allem Tanzen wirkt als kognitives Training!), nicht rauchen und mediterran essen sind die wirkungsvollsten Faktoren für die Erhaltung von physischer und kognitiver Leistungsfähigkeit.

(1)    Survival, disabilities in activities of daily living, and physical and cognitive functioning among the oldest-old in China: a cohort study. DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(17)30548-2

(2)    Physical and cognitive functioning of people older than 90 years: a comparison of two Danish cohorts born 10 years apart. DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(13)60777-1

(3)    Carol Brayne et al. Lancet 2013; http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(13)61570-6

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