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Darmbakterien und Sport: Leistungssteigerung über den Darm?

Eine Vielzahl von Viren, Pilzen und Bakterien in unserem Darm scheint einen großen Einfluss auf verschiedene gesundheitliche Faktoren zu haben. Eine interessante Studie zu diesem Thema kommt in diesen Tagen aus den USA.

Bei großer, körperlicher Anstrengung entsteht in unseren Muskeln regelmäßig Laktat. Eine starke Laktatbildung führt zu einem Absinken des pH-Wertes zunächst in der Muskelzelle, dann im Blut. Spätestens, wenn diese Übersäuerung im Blut ankommt, empfinden wir die Belastung als anstrengend. Der Ausgleich dieser Übersäuerung im Blut erfolgt über die Atmung: wir erhöhen deutlich unsere Atemfrequenz. Aber Laktat kommt offenbar nicht nur im Blut, sondern auch im Darm an und entfaltet hier eine ganz andere Wirkung. Wie Forscher aus den USA berichten, bauen Mikroben der Bezeichnung Veillonella dieses Laktat im Darm zu kurzzeitigen Fettsäuren wie zum Beispiel Propionate um. Diese wiederum haben einen positiven Effekt auf die Fettverbrennung, den Sauerstoffverbrauch und die Herzfrequenz im Sinne einer Optimierung.

Am Anfang der Studie standen Beobachtungen an Teilnehmer des Bostenmarathons 2015. In Stuhluntersuchungen vor und nach dem Lauf fiel eine deutliche Vermehrung von Veillonella im Stuhl auf. Diese Untersuchung wurde anschließend an Extremsportlern anderer Sportarten wiederholt und bestätigt.

In einem zweiten Schritt erfolgte ein Tierexperiment: die Hälfte einer Gruppe von nicht trainierten Mäusen wurde Veillonella in den Darm eingebracht, der anderen Hälfte nicht. Beide Mäusegruppen liefen anschließend in einem Hamsterrad bis zur Erschöpfung. Es zeigte sich, dass die mit Veillonella im Darm ausgestatteten Mäuse eine im Vergleich um 13 % höhere Leistung zeigten als die Vergleichsgruppe.

Wie immer ist fraglich, ob solche Beobachtungen auf den Menschen übertragen werden können. Interessant ist die Erkenntnis allemal und die Forscher erhoffen sich durch weitere Studien Erkenntnisse darüber, ob durch die Einnahme von Veillonella eine Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit zu erwarten ist.

Quelle: Scheiman J. et al: Meta-omics analysis of elite athletes identifies a performance-enhancing microbe that functions via lactate metabolism  https://doi.org/10.1038/s41591-019-0485-4

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